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und so lag ich da und weinte laut- und tränenlos in mein kissen hinein, die decke bis unters kinn gezogen. der schmerz und die trauer angesichts der wahrheit war zu groß. ich habe kein leben. vier worte nur, die alles umfassen, alles sagen. mir alles nahmen, mich erdrückten.
und du lagst neben mir, mit stöpseln in den ohren. 
6.4.07 18:16


gib mir den nagel. gib, gib, gib ihn mir.

31.3.07 11:37


if i'm free, it's because i'm always running.

(knowledge speaks, but wisdom listens.)
24.3.07 11:29


ich bin zu stolz, um mich bei dir zu melden. das weißt du. zu scheu, habe zu große angst vor abweisung. ich bin nicht, wie ich mich gebe. das ist alles nur eine maske, mein schutzraum.
ja, ich bin es, die hier sitzt mit blutendem herzen. es vergeht kein tag, an dem ich nicht an dich denke.
du solltest es wissen. irgendwann werde ich dir all das sagen. in zwanzig, dreißig jahren vielleicht. wenn ich genug abstand habe, es vielleicht nicht mehr so sehr weh tut. was du in und mit mir angerichtet hast - ich werde es nur erzählen, ganz ruhig, und dann werde ich von dieser welt scheiden. gedanken machen darüber kannst du dir später noch. ich möchte nur, dass du es weißt, bevor ich von dieser welt scheide. ich möchte nicht sterben und denken, ich hätte es dir nie gesagt. du solltest es wissen.
hätte ich den mumm, dir all das jetzt schon zu sagen, würden wir vielleicht sogar zueinander finden und uns lieben, kinder zeugen, gemeinsam leben, alt werden. ich bin sogar überzeugt davon, denn wir sind seelenverwandte. sowas passiert einem nur ein-, vielleicht zweimal im leben. aber ich habe zu große angst.
du solltest es wissen.
17.3.07 20:09


weißt du, wenn ich du wäre, würde ich es vielleicht genau so machen. mich einfach ignorieren, ausschalten, so wie man einen fernseher ausschaltet, die stimmen, die gedanken ausschalten und weg damit, einfach vergessen. es zählt nicht mehr, ist egal, vergessen. ist leichter so, ist es immer. warum sollte man sich auch mit den gedanken anderer beschäftigen, wenn diese einen selber immer nur runterziehen?! du hast recht, ich hätte genau so gehandelt. und es tut mir leid. ich weine, weil du mir so fehlst, deine worte, und ich weine, weil du recht hast, weil ich dir nicht gut getan habe, weil ich dir das leben nur erschwert habe. ich weine um das wissen darum und weil du mir so verdammt fehlst. ich wünsche mir nichts mehr und niemanden sonst als dich. du an meiner seite. es zerreißt mein herz und meine seele. und das meine ich genau so, wie es hier steht. nicht dramatisiert, einfach nur konkret und nüchtern ausgedrückt. und du hast das recht dazu, das macht es am schlimmsten. ich habe dich unwiederbringbar verloren.
ich wünschte, du wüsstest, wie es um mich steht. aber du bist weg, in einem anderen leben, einem leben ohne mich. du brauchst mich nicht. hast neue freunde, eine freundin vielleicht, mit der du nun deine gedanken teilst. und du hättest es verdient.
aber ich, ich wünschte mir nichts mehr, als dass du schmerzerfüllt vor sehnsucht dort sitzt und an mich denkst und dich nur nicht mehr meldest, weil du denkst, du seist nicht gut genug für mich, würdest mein wunderbares bild bloß trüben, so wie du es einst ausdrücktest.
du fehlst mir so.*

17.3.07 20:01


es ist der geist der zeit, dass irre blinde leiten.

unter der last
der schlimmen jahre
sind wir schwer entartet,

wir müssen lernen,
was uns drückt zu sagen,
nicht, was man erwartet,

was dieser alte mann erlebte,
war der ganze druck der zeit,
wir jungen werden freier fliegen,
doch wir kommen nicht so weit.


(c) König Lear, Shakespeare - wie ganz und gar wunderbar und aktuell.

8.3.07 18:09


hättest du mir nur einmal gesagt, wie viel ich dir bedeute: es wäre ganz anders abgelaufen.
es ist wie ein film. ich bin ein fremder, sehe nur zu, kann nicht eingreifen. während ich dich angreife und angreife, systematisch fertig mache - dabei war doch das einzige, was ich für dich empfinde, liebe. wirkliche, richtige, echte liebe. aber ich sehe nur zu, kann nicht agieren.
ich weiß nicht, warum ich so bin, warum ich so handle, ich weiß nur, dass ich das alles gar nicht möchte, dass ich eigentlich sagen möchte, ich liebe dich, nur dich, ich will mit dir zusammen sein, ein leben lang. ich will nie mehr von dir getrennt sein, ich möchte in deinen armen einschlafen, an deiner brust atmen, deinen herzschlag spüren. meine gedanken zu deinen werden lassen, deine zu meinen, unsere zu unseren. ich möchte dich lieben und verzehren, begehren und einatmen, tief einatmen. jede faser deines körpers, ein jedes wort, alles. nur dich. ich will nur dich. und währenddessen greife ich dich an, mache dich mundtot, mache dich klein, ganz klein. stampfe dich in den boden, greife dich verbal so hart und unfair und völlig ungerechtfertigt an, dass du gar nichts mehr erwidern kannst. und wünsche mir währenddessen nichts sehnlicher, als dass du einfach inne hältst und sagtest, stop, stop, es ist gut, shhht, geflügelte, hab keine angst, ich bin da, hier, bei dir, shhht, ich halte dich, hab keine angst. und mich beruhigtest. aber du bist mundtot und ich lasse dir keine chance.
der erste satz lautet eigentlich: hätte ich dir nur einmal gesagt, wie viel du mir bedeutest - es wäre alles ganz anders gelaufen.
aber da ich bin, wie ich bin, bleibe ich bei den angriffen, weil es so einfach ist, andere zu beschuldigen - und angriff ist schließlich die beste verteidigung.
ich würde mich gerne ohrfeigen. und wünsche mir manchmal ganz heimlich, dass du all das hier lesen würdest, all das hier und all das andere, was ich dir schreibe. aber du bekommst von all dem nichts mit - und wirst es wohl auch nie. ich wünschte, du wüsstest, was ich für dich empfinde. das gefühl hat sich seit zwei jahren nie, keine einzige sekunde, verändert. gezeigt habe ich dir etwas ganz anderes.
so schnell schlägt liebe in hass um. und alles nur schein.

4.3.07 20:58


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