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gedankensplitter. aufgefangen.
25.7.06 23:37


tu me manques. chaque minute, chaque seconde. complètement.

und jetzt, jetzt sitze ich hier und vergieße ich heiße tränen um ihn, dessen verlust ich ausnahmslos selbst verschulde. 
erst jetzt wird mir klar, dass es endgültig ist. uns führt nichts mehr zueinander. ich, ich allein habe es zerstört. die verbindung zwischen uns, die stärker, enger und intensiver als alles andere war.
nichts von alledem ist mehr da.
jetzt sitze ich hier mit leeren händen, alleine und einsam.
und ich bin es selbst schuld. ausnahmslos. das ist es, was es unerträglich macht.
er war so vorsichtig. so aufmerksam. tastete sich langsam heran. an mich. er hat mich geknackt und mich am leben gehalten. er war der grund, warum ich lebte. er allein. seine worte, ein jedes habe ich geliebt, verschlungen, in mich aufgenommen und ganz tief in mir gespeichtert. l'idylle. die zarte liebe. das war es.
die gemeinsamen träumereien.
warum, warum nur bin ich ohnmächtig des ausdrucks meiner gefühle? so viel schon habe ich mir dadurch zerstört.. so viel. viel zu viel.
und ihn, ihn habe ich auch verloren. schon lange eigentlich. aber jetzt, jetzt kann auch ich die augen nicht mehr vor der engültigkeit diesbezüglich verschließen.
ich habe ihn verloren. ihn, die wichtigste person in meinem leben.
ich vermisse dich so.
allein die vorstellung, nie wieder eines deiner worte aufnehmen zu dürfen, macht mich schier wahnsinnig. und es noch nicht mal eine vorstellung, sondern realität.
ich wollte dir noch so viel erzählen, gedanken austauschen. ich wollte dir noch so viel zeigen, mir noch so viel von dir zeigen lassen. gemeinsam lernen und bereichern. und leben.
wenn ich wenigstens die gewissheit hätte, dass du mich genau so vermisst und genau so oft an mich denkst und.. aber es ist nicht so.
uns führt nichts mehr zusammen.
ich muss lernen, dankbar zu sein, dass ich dich überhaupt kennen und lieben lernen durfte. das schicksal führte uns zusammen, es muss wirklich schicksal gewesen sein. diese verbindung, es war wirklich überirdisch. magisch. und ich habe alles zerstört.
aber eins ist sicher: du bist in meiner seele. du hast einen großen teil dort eingenommen, viel größer wahrscheinlich als es gut wäre. und vergessen werde ich dich nicht. jamais de la vie. und irgendwann werde ich lächelnd auf unsere gemeinsame zeit zurückblicken, dankbar. irgendwann. aber jetzt, jetzt schmerzt es noch zu sehr. und während ich dies schreibe laufen mir die tränen über die wangen. und wahrscheinlich wirst du nie erfahren, wie viel du mir bedeutet hast und bedeutest. und wie sehr ich dich brauche und liebe. liebe, obgleich es völlig absurd ist. aber der verstand entscheidet nicht über gefühle.
der größte wunsch, den ich habe, ist, dass du eines tages liest und erfährst, was du wirklich für mich warst und bist. entgegen all meiner worte und handlungen dir gegenüber.
du fehlst.

the doors - albinoni's adagio in g minor

26.7.06 00:46


wenn er wüsste.. wenn er bloß wüsste...

 

26.7.06 01:12


instant love

wir umarmten uns, ohne einen finger zu rühren.
einige minuten lang schwiegen wir.
jenes schweigen, bei dem du dich fragst, was du falsch gemacht hast. wenn du glaubst, dass es eine fortsetzung gibt. jenes, in dem du reich sein möchtest, um nicht arbeiten zu müssen; und schon alt, um nicht die falten entdecken zu müssen.
und du hast vor nichts angst. und nichts kann dich verletzen.
dann teilen dir die herzschläge mit, dass du noch da bist, und bekräftigen, dass alles wahr ist. endlich siehst du, dass ganz nah an deinem gesicht gerade jemand atmet. das schweigen wird nicht lange andauern können. du wirst notgedrungen etwas sagen müssen. doch du weißt schon jetzt, dass kein wort an ein so schönes schweigen heranreichen wird.

die erinnerung stirbt nicht.

26.7.06 14:09


i just completely love you!

it's true i always wanted love to be
hurtful!
and it's true i always wanted love to be
filled with pain
and bruises

i am very happy
so please hit me
i am very happy
so please hurt me

i'll grow back like a starfish

antony & the johnsons - cripple and the starfish


du schicktest mir dieses lied. damals.
ich hörte es mir an und weinte.
und ich weine jedes mal wieder, wenn ich es höre.
damals weinte ich um die worte. und die melodie. und die stimme. und die atmosphäre, die situation dieses lieds. die aussage. so nachfühlbar, so bekannt. ich weinte um die musik. ich weinte, weil dieser mann so unglaublich gute musik macht. so unwahrscheinlich gut, dass es mich umwarf und mir tränen in die augen trieb - et ça toujours.
und vielleicht weinte ich auch um meine situation, in der ich mich beim jeweiligen anhören befand. ich weinte um mich selbst, manchmal grundlos und manchmal mit mehr grund, als es erlaubt sein sollte.
jedes mal wieder.
heute weine ich zusätzlich um dich.
so auch jetzt.

26.7.06 21:01


combattant solitaire

ich beneide jene um ihren mut, welche ihren zorn entschlossen hinausschreien und sich niederknüppeln lassen, ohne sich geschlagen zu geben. mir reicht es nur zum schweigenden widerstand. ich beneide jene, welche lieber tabletten schlucken und einschlafen, wie engel.. sterben.. schlafen.. träumen, ja vielleicht träumen! auch wenn ich mir oft die frage stelle, unter was für alpträumen jene leiden, welche sich von diesem leiden erlöst haben. ob der tod ein spinnennetz ist, in dem sich die seelen verfangen und zu träumen beginnen: die guten seelen von ihrem vergangenen sein und die schlechten seelen von dem, was sie angerichtet haben? wohin käme ich wohl, wenn ich heute sterben würde?

27.7.06 17:05


und plötzlich, völlig unerwartet, kommt dann die nachricht.
es reißt einem den boden unter den füßen weg. so unerwartet. so heftig. so hart.
erst spürt man nur einen dicken kloß im hals, dann fängt man an zu zittern und dann, dann wird man taub. ich meine, man hört alles, aber es kommt nicht an. man wird taub und stumm. und gelähmt.
das herz rast, man möchte schreien, einfach nur schreien, aber es geht nicht, es kommt nichts, man ist ja stumm und unfähig sich zu rühren.
man ist ungläubig, es kommt alles gar nicht an, man kann nicht verstehen, es kann nicht sein, es kann einfach nicht sein. du hast dich verhört, meldet sich die hoffnung. es kann nicht sein.
aber du hast dich nicht verhört, da ist diese person, die worte in dein ohr fließen lässt, gnadenlos. ob sie wohl weiß, dass deine welt gerade zusammenbricht?
und später dann, vielleicht eine stunde oder zwei, sitzt du da. so langsam kommt wieder bewegung in deine gliedmaßen, dein hirn fängt wieder an zu arbeiten und dann, dann kommt das begreifen der worte. nur der worte, vom verstehen ist man noch weit entfernt. und dann kommen die tränen. aber die tränen nützen nichts, sie sind lediglich ein ventil, das jedoch nichts leichter macht. der schmerz weicht nicht. im gegenteil, mit jedem gedanken schmerzt es mehr. und draußen fängt es an zu regnen. solidaritätsbeweis? vielleicht.
man kann nicht nachvollziehen, wieso jetzt, wieso überhaupt. den worten fehlt jegliche begründung. deshalb weint man. weil man nicht mehr fähig ist, aufzustehen.
eine seele zersplittert, ein mensch tief verletzt. richtig tief verletzt.
und es gibt kein entkommen. die worte sind endgültig. kein zurück.
die welt liegt in trümmern.

30.7.06 18:15


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