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caspar david friedrich

wundervoll.
pilgert hin, liebe leute. noch verlängert bis zum 3. september.
ausstellung im folkwang museum in essen.
wundervoll berührt.*

3.8.06 16:10


und jetzt steh' ich hier und staune, was das leben mit uns macht.

 

8.8.06 20:13


abschied ist die geburt der erinnerung.

gleich werde ich mich verabschieden müssen. endgültig.
den ganzen nachmittag schon schiebe ich es vor mir her.
und morgen ist sie weg. weg für zehn monate. fast ein ganzes jahr.
nichts wird dann mehr wie vorher sein.

und sie wird mir so unglaublich fehlen.

die tränen. sie laufen.

9.8.06 20:59


weil.. weil, naja, nicht immer alles gold ist, was glänzt.
13.8.06 15:56


luftsprünge

"wo ist gott?" - "in der potze."

manchmal denke ich, dass dieses leben wunderbar ist. dann kribbelt es in meinem bauch, in meinen händen, in jedem einzelnen finger. das kribbeln durchströmt meinen ganzen körper.
und mich durchfährt dieses schrei-lach-wein-gefühl, ich könnte die ganze welt umarmen. es duftet so gut, die farben sind so schön, die menschen so interessant, das leben so lebenswert.
luftsprung.

15.8.06 16:05


du spuckst erdbeerküsse. dunkelrote, glänzende erdbeerküsse.
es fängt an zu beben unter uns, während du mit deinem schlaksigen finger blutende herzen in den schnee malst.
unser atem schwebt in dicken nebelschwaden vor unseren gesichtern; lässt nicht zu, dass wir uns in die augen blicken.
ich denke noch, wie hübsch ich dich finde, du, die mit den von der kälte geröteten wangen und den kirschmundlippen. der buntgestrickte wollschal, der deinen zarten hals vor den eisennägeln schützt.
du sagst mit fester stimme, ich gehe jetzt.
dann schaue ich in dein gesicht und sehe, es ist vereist.
währenddessen holt mein vater sich die nächste flasche bier.


21.8.06 18:36


in our winter city
the rain cries a little pity
for one more forgotten hero
in a world that does'nt care


wir sitzen da, in decken gehüllt, schweigen sanft. unsere gedanken fliegen gemeinsam durch die lüfte, über landschaften und städte, menschen und tiere hinweg, bis sie ans meer gelangen. dort setzen sie sich nieder, nebeneinder auf einem felsen. und lauschen dem rauschen der wellen und dem klatschen, wenn sie gegen die felsen knallen und laucht juchzend zurückspringen. sie erzählen sich geschichten, von dem mädchen mit dem apfelkorb und der alten frau mit dem gutmütigen gesicht und den vielen falten und furchen. du niest und wir lassen unsere gedanken alleine. leise geben wir uns den tönen radioheads hin und verlieren uns in den endlosen tiefen der melancholie.

27.8.06 15:13


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